Elke Craven RohmPraxis für
Klassische HomöopathieHeilpraktikerin


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Anamnese und Behandlung

Um die exakten Symptome des Patienten zu erhalten, die mit den Symptomen der einzelnen Arzneimittelbilder verglichen werden müssen, genügt die schulmedizinische Diagnose, z.B. „Darmgeschwür“, „Bindehautentzündung“, „Lungenentzündung“, „Schwindel“ oder „Migräne“ nicht aus. Auch veränderte Laborwerte sind kein ausreichendes Symptom.

Zum Krankheitsbild gehören nicht nur die Beschwerden, sondern auch körperliche und seelische Merkmale, Größe, Gewicht, Gesamtverfassung, Interessen, Charaktereigenschaften, Reaktionen auf Umweltreize, Faktoren, unter denen sich ein Symptom bessert oder verschlechtert, usw. Nur die Totalität der Symptome gibt Hinweise auf die Bedürfnisse des Gesamtorganismus.

Das Erfragen und Erkennen dieser Symptome ist ein langwieriger Vorgang und erfordert mehr Zeit und Arbeit als eine schulmedizinische Anamnese. Um den Heilungsverlauf genau beobachten zu können, ist es bei manchen Erkrankungen sinnvoll, die Patienten einige Zeit zu begleiten, um eine Heilung oder Besserung auf allen Ebenen zu erreichen. Auch gibt es neben akut oder chronisch erkrankten Patienten immer mehr Menschen, die die Klassische Homöopathie für sich und ihre Familien als Begleiter in allen Lebenslagen gewählt haben.

Siehe auch Behandlungstermine

 

 

Dosierung und Potenzwahl

 

Da ein Patient auf ein ihm ähnliches Arzneimittel empfindlich reagieren kann, soll die kleinstmögliche Menge gegeben werden.

1 - 3 Kügelchen oder Tropfen reichen meist aus.

Das Medikament darf zunächst nur einmal gegeben werden und danach wird abgewartet. Je nach Verlauf und Schwere des Krankheitsprozesses bzw. Konstitution des Kranken wird das Mittel wiederholt.

Da Hahnemann bei seinen Arzneimittelversuchen auch mit Giftstoffen arbeitete, begann er, die Mittel zu verdünnen. Dabei zeigte es sich, dass vor allem die hochverdünnten Substanzen in ihrer Anwendung am Kranken eine überzeugende Wirkung entfalteten. Diese Wirkung verstärkte sich um ein Vielfaches, wenn er nicht nur verdünnte, sondern die Verdün­nung auch noch mit heftigen Schüttelschlägen verband. Er nannte diese Verbindung aus Verdünnung und Verschüttelung Potenzierung.

Heute geht man davon aus, dass durch den Potenzierungsprozess die Arzneikraft vom materiellen in einen energetischen Zustand überführt wird und dass dadurch normalerweise wirkungslose Substanzen zu hochwirksamen Arzneien werden.

Je nach Potenzhöhe haben die Mittel eine Wirkdauer von einigen Wochen bis Monaten.

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